10. Etappe...............

O Cobreiro - Portomarin

29. September 2008

Streckenverlauf:...

O Cobreiro Länge: 70 km
  Hospital da Codesa reine Fahrzeit: 5h 30min
  Triacastela Schwierigkeitsgrad: schwer
  Samos    
  Sarria    
  Ferreiros    
  Portomarin    
       

Heute mal wieder eine etwas längere Etappe ~ dafür aber gleich zum Anfang mit der ca. 30km langen wohlverdienten Abfahrt ~ ab dem Pass Alto do Poio bis nach Samos. Nach dem ich danach den letzten großen Gebirgszug des Camino hinter mir gelassen habe, geht es über ruhige Nebenstrecken bzw. Feldwegen, aber auch einigen steinigen Passagen (bei denen ich meist mein Bike dann doch mal schiebe) durch das galicische Bergland. Wenn ich nicht wüsste, dass ich in Espania bin - würde ich meinen, ich fahre durch das Allgäu mit seinen grünen Weiden und den Kühen inclusive der Glocken.

 
~ früh am Morgen in O Cobreiro - ein wunderbarer Ausblick inclusive Sonnenaufgang ~
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... am Monte de Lebrafo -
kurz vor der langen Abfahrt
... bei einem super
Sonnenaufgang
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... Samos mit seinem Kloster. Es wurde im 6. Jahrhundert gegründet und zählt zu den ältesten Klöster Spaniens.

.... ab hier wird es früh am Morgen immer noch etwas diesig sein - irgendwie unangenehm nasskalt ala England - was sich aber ab ca. 11:00 dann wieder gibt und die Sonne raus kommt ...


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... Wandbemahlungen am Camino - hier in Sarria ...
~ ......Sarria......~
... eine alte Baumwurzel am Wegesrand ...
... hier musste ich ca. 2 km mein Bike schieben, es ging einen steilen und sandigen Weg hinauf - war eine willkommene Abwechslung ...
... dort geht es lang ...
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....... die typischen galicischen
Getreidespeicher (Horreo), die
ich jetzt vermehrt sehen werde...
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... Anfahrt auf Portomarin ~ noch über die Brücke auf die andere Seite des Stausees (mit nicht viel Wasser) ...
     
... meine Unterkunft für diese Nacht ~ in der Herberge "Ferramenteiro"
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Portomarin wurde bereits als "Pons Minee" im Mittelalter erwähnt. Mit dem Bau des Stausees 1956 und der dazugehörigen Aufstauung des Flusses verschwand dieser Ort in den Tiefen des Sees. Man errichtete ein neues Portomarin oberhalb des alten, wobei man sich die große Mühe machte und die historischen Bauwerke Stein für Stein abtrug und wieder zusammensetzte.