11. Etappe...............

Portomarin - Arzua

30. September 2008

Streckenverlauf:...

Portomarin Länge: 55 km
  Hospital reine Fahrzeit: 5h 30min.....(davon ca. 2h zu Fuß)
  Palas de Rei Schwierigkeitsgrad: mittel
  Casanova    
  Melide    
  Arzua    
       

Von Portomarin ging es immer bergauf und bergab nach Azura, wie man es aus den Voralpengebieten in Deutschland kennt - es war auch teilweise anstrengender ~ als nur eben mal die 30km stetig bergauf ~..... Auf der heutigen Etappe geht der Camino auf oder neben der Hauptstraße N-547 entlang. Meist bin ich von ihr aber entfernt und komme öfters mit Fußpilger zusammen. Die letzten ca. 8km bin ich dann sogar zu Fuß mit Florian aus Wilhelmshaven nach Arzua gepilgert, wo wir uns Abends noch in einer Bar getroffen haben und ein wenig plauderten und etwas gegessen haben.

 



.... altes Bauernhaus am Camino

 

ein sehr schön hergerichteter alter
Bauernhof, die man jetzt sehr oft sieht
und in denen man als Pilger die
Möglichkeit hat zu übernachten ...


*** am Start in Portomarin deutete es sich schon an, was ich am Abend zuvor befürchtete ~ mein Bike hatte Tage zuvor ein paar Speichen verloren ~ doch an diesem Morgen ging fast nichts mehr und mein Hinterrad hatte eine Megaacht, so dass ich auch ab und zu mal die Bremse hinten komplett lösen musste - nur mit der Vorderbremse ging es dann vorsichtig weiter ... in Melide ~ nach ca. 25km ~ suchte ich dann schnellsten eine Werkstatt und habe es wieder richten lassen ***
...

... in Melide - in der Avenida de Lugo, liegt das Lokal "Pulperia Ezequiel", welches eine galicische Spezialität anbietet: Pulpo a la Feria (gekochter Tintenfisch). Auf Holzbänken wird der in einem Kessel gekochte Tintenfisch gleich am Eingang verspeist - dazu gibt es in einer Schale Weißwein aus dem Fass serviert. Ich habe es probiert - aber mein Fall ist es nicht.

*** Viehtrieb von der Weide in die Stallungen auf dem Camino ~ da ging es mit dem Bike mal eben gaaanz vorsichtig zwischen ein paar Kühen durch ***
..durch einen Wald...

... Bernd und Isabel aus der Schweiz, mit denen ich mich auch kurz unterhalten habe ~ sie sind hier jetzt die sechste Woche unterwegs und in 2 Tagen habe sie es geschafft ...
....wieder ein typischer Horreo

... wieder bergauf - kurz danach treffe ich Florian ...

... in Ribadiso - kurz hinter einer alten Steinbrücke, gleich ein Pilgerhospitz (charakteristisch für den Jakobsweg). Das alte Hospitz stammt aus dem 16. Jahrhundert - welches zur Pilgerherge wieder aufgebaut wurde ~ im Flußlauf können sich die Pilger die Füße abkühlen ...

... meine Unterkunft in Arzua - eine neu renovierte moderne Aulberge ... in der Bar gegenüber habe ich mich am Abend mit Florian getroffen und wir haben ihn ausklingen lassen ...