2. Etappe...............

Logrono - Santo Domingo de las Calzada

21. September 2008

Streckenverlauf:...

Logrono Länge: 54 km
  Crajera reine Fahrzeit: 4h 50 min
  Navarrete Schwierigkeitsgrad: mittel
  Najera    
  Azofra    
  Ciruena    
  Santo Domingo de las Calzada    
       
Weitgehend Wechsel zwischen Feldwegen und Asphaltabschnitten auf dem Camino
mit mehreren längeren Anstiegen - es galt insgesamt ca. 600 Höhenmeter zu bewältigen.
Am frühen Morgen aus Logrono heraus
.- auf einem wunderschönen Weg durch das Naherholungsgebiet Grajera.
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die Ruinen eines alten Klosters am Wegesrand des Camino ...
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noch befinde ich mich im Gebiet der Rioja und so geht es noch sehr lange an vielen Weinstöcken und Olivenbäumen vorbei - ...


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... - und die vielen aufgestappelten Steinhäuflein - die ich noch öfters am Wegesrand sehen werde
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... dort hinten - über die Berge wird es bald hinweg gehen ... ein bisle Respekt hab ich da schon
     

ein Rastplatz am Camino - mit einem "Bienenhäuschen" zum unterstellen

und weiter geht es auf trockenen Pisten richtung Santo Domingo de la Calzada
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dort weit hinten soll es hingehen ...

... und nicht steil - aber sehr sehr laang waren viele Anstiege
     
Santa Domingp de la Calzada - eine kleine Altstadt mit dem ältesten Pilgerhospiz des Camino, wo auch ich diese Nacht untergekommen bin. Des Weiteren lernte ich hier Hector, ein Spanier, der seit 10 Jahren in Berlin lebt und Andreas aus Göttingen kennen, mit denen ich einen lustigen / interessanten Abend in einer "Taberna" bei Tapas und Wein hatte.
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- meine Schlafgelegenheit für diese Nacht -

Eingang der Aulberge / des Pilgerhospiz
     
Ich habe mir auch die Kathedrale mit ihrer ungewöhnlichen Tierhaltung angeschaut. So soll der Legende nach: "Ein junger Pilger verleumdet und zu Unrecht gehenkt worden sein. Seine Eltern setzten die Pilgerreise fort und fanden bei der Rückkehr von Santiago ihren Jungen am Galgen immer noch lebend vor, denn der Apostel hielt ihn auf seinen Schultern. Der Richter, den die Eltern daraufhin aufsuchten, glaubte es nicht und sagte, dass der Junge so lebendig sei wie die beiden gebratenen Hühner auf seinem Teller. Darauf erwachten die Hühner und flogen davon." Als Erinnerung an die Legende werden in der Kathedrale eine Henne und ein Hahn in einem Käfig gehalten - hört man den Hahn krähen, so hat man Glück auf dem weiteren Weg und ich hatte Glück auf dem Weg.