8. Etappe...............

Astorga - Ponferrada

27. September 2008

Streckenverlauf:...

Astorga Länge: 55 km
  Santa Catalina de Somoza reine Fahrzeit: 4h 30min
  Rabanal del Camino Schwierigkeitsgrad: schwer
  Cruz de Ferro    
  El Acebo    
  Ponferrada    
       

Ab heute wird es ernst - ca. 600 Höhenmeter sind zu überwinden - nie steil, aber dafür auf über 20km hin.
Meist geht es heute über Asphalt und in kurzen Abschnitten auf guten Pisten hinauf in die "Montes de León" zum "Cruz de Ferro".
Danach geht es wohlverdient auch sehr lange < ca. 1000 Höhenmeter > bergab nach Ponferrada.

 
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... früh am Morgen verlasse ich Astorga auf guten Wirtschaftswegen und ab und zu wurden auf den Wegen
- mit Steinen -Pfeile oder andere Gebilde durch Pilger gelegt ...

... dort geht es lang und noch nicht hinauf ...
... doch es deutet sich langsam an und ich stosse auf Peter und Alex - zwei Belgier, die in Belgien gestartet sind ...

... der Peter ...

... zwei Canadierinnen, die aber nur
rein Straße den Camino fahren ...

... und so ging es nun 20km hinauf zum "Cruz de Ferro" ...
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"CRUZ DE FERRO"
.... ein Baumstamm mit einem Kreuz, umgeben mit einem riesigen Steinhaufen. Der Tradition folgend habe ich meinen von zu Hause (aus Aschersleben - Sorry Greizer) mitgebrachten Stein auch dort ablegen.

" .... Die Tradition des "Steinaufschichten" ist schon sehr sehr alt, bereits zu vorrömischer Zeit war es üblich und auch den Römern war dieser Brauch bekannt. Der ursprünglich nicht christliche Brauch, am Cruz de Ferro einen Stein abzulegen, wird inzwischen problemlos in religiös motivierte Wallfahrten integriert, indem der von zu Hause mitgebrachte Stein als Symbol der auf dem Weg hinter sich gelassenen "Sünden" respektive der schon erfahrenen Läuterung betrachtet wird. ..."

... nun geht es nochmal leicht bergab und bergauf - bevor es zur wohlverdienten Abfahrt geht, fahre ich noch durch die Überreste des verfallenen Bergdorfes Manjarin - und komme an der Herberge von Tomas vorbei, an der ich nochmal einen kurzen Stop einlege - mir meinen Pilgerausweis stempeln lasse und einen "Cafe con leche" bei einem wunderbaren Ausblick geniesse ...
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... kurz vor der Abfahrt, warnt dieses doch sehr ramponiertes Schild, die Biker vor der folgenden doch
manchmal gefährlichen Abfahrt (kurvig / unübersichtlich / Pilger kreuzen) ...
... nach ca. 15km begrab ging es dann durch El Acebo ... und etwas später an Riego de Ambros vorbei ...

... die sind aber nicht gepilgert ...

... kurz vor Ponferrada - der kleine Fremdenverkehrsort Molinaseca ...
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... die Herberge "San Nicolas de Flüe" in der ich diese Nacht bleiben werde ...
... kleine Besichtigungstour durch Ponferrada ...
     
Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Burg von Ponferrada. Sie reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück und wurde im Laufe der Geschichte oft umgebaut. Ihre äußerste Mauer war früher zugleich die Stadtmauer des mittelalterlichen Ponferradas.